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Psychophysiologische Störungen / Ein Leitfaden für Diagnose, Psychotherapie und psychosomatische Grundversorgung

Buchtitel
Psychophysiologische Störungen. Ein Leitfaden für Diagnose, Psychotherapie und psychosomatische Grundversorgung
bookcover
Picture Psychophysiologische Störungen
Ausgabeform
Taschenbuch
Anzahl Seiten
185 Seiten
Erscheinungsjahr
2020
Über dieses Buch
Ein Leitfaden für Diagnose, Psychotherapie und psychosomatische Grundversorgung. Körperliche Beschwerden ohne organpathologischen Befund treten in der Primärversorgung mit über 30 % sehr häufig auf und stellen eine Herausforderung für Patienten und Behandler dar. Dieses evidenzbasierte verfahrensübergreifende Praxismanual vermittelt die psychophysiologischen Grundlagen der oft komplexen Krankheitsbilder, Fertigkeiten für die sichere Diagnosestellung sowie einen gestuften Behandlungsplan. Dieser reicht von niedrigschwelligen psychoedukativen und kognitiv-behavioralen Interventionen bis hin zu einem emotionsfokussierten Psychotherapieansatz in Anlehnung an die Intensive Psychodynamische Kurzzeitpsychotherapie.
Autor des Buches
Buchautor
Übersetzt und mit einer Einführung von Matthias Michal, Florian Kopper, Pierre-Alain Emmenegger und Lothar Matter.
Verlag
Kohlhammer Verlag
ISBN-13
978-3-17-036732-6

Psychophysiologische Störungen / Einführung der Übersetzer

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Veröffentlicht
2020
Titel
Psychophysiologische Störungen
Autor des Artikels, Dokumentes
Publikation
W. Kohlhammer Stuttgart
Zusammenfassung
Ein Leitfaden für Diagnose, Psychotherapie und psychosomatische Grundversorgung

Selbstwertwahrnehmung bei ADHS Erwachsener Dr. med. Heiner Lachenmeier

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Veröffentlicht
2014
Titel
Selbstwertwahrnehmung bei ADHS Erwachsener
Autor des Artikels, Dokumentes
Publikation
SWISS ARCHIVES OF NEUROLOGY AND PSYCHIATRY 2014;165(2):47–53
Zusammenfassung
Die Wahrnehmung des Selbstwertgefühls von ADHS-Erwachsenen Probleme mit dem Selbstwertgefühl haben sich als ein häufiges und zentrales Thema für Patienten mit ADHS erwiesen. Die verantwortlichen pathogenen Mechanismen von ADHS unterscheiden sich signifikant von anderen phänomenologisch ähnlichen Formen des beeinträchtigten Selbstwertgefühls, z.B. klassischen narzisstischen Störungen. Dabei geht es sowohl um die Übernahme externer Urteile und psychodynamischer Entwicklungen als auch um spezifische Formen scheinbar logischer, aber falscher Schlussfolgerungen des ADHS-Patienten selbst in Bezug auf seinen Wert. Darüber hinaus werden die Art und Bedeutung der negativen Hyperfokussierung diskutiert, einschließlich neuer Konzeptualisierungen aus klinischer Sicht. Unter Einbeziehung neurobiologischer Faktoren und klinischer Beobachtungen wurde eine Reihe spezifischer ADHS-Mechanismen entdeckt. Sie werden in Kombination mit einem adaptiven Modell von ADHS vorgestellt, das zum klinischen Verständnis von ADHS-spezifischen Probanden mit Selbstwertgefühl beiträgt. Schliesslich werden entsprechende allgemeine Schlussfolgerungen für die Behandlung von Patienten mit ADHS gezogen.
Keywords / Schlagwörter

Robert Johansson - Joel M. Town - Allan Abbass : Davanloos Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie Wirksamkeit der Therapiemethode und Zusammenhang zwischen Erschließen des Unbewussten und Therapieergebnis

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Veröffentlicht
2016
Titel
Davanloos Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie Wirksamkeit der Therapiemethode und Zusammenhang zwischen Erschließen des Unbewussten und Therapieergebnis
Autor des Artikels, Dokumentes
Publikation
Psychotherapeut DOI 10.1007/s00278-016-0108-1 © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016
Zusammenfassung

Aus dem Englischen übersetzt von Jana Meinel, International Psychoanalytic University, Berlin.

Die Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy (IS-TDP, Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie), entwickelt von Habib Davanloo, ist eine intensive psychodynamische emotionsfokussierte Kurzzeittherapie. Der Behandlungsschwerpunkt liegt im Umgang mit Widerständen, die während einer Therapie auftreten. Eine Grundannahme der IS-TDP ist, dass die Wirkungen der Therapie abhängig sind von komplexen emotionalen Prozessen in der Therapie, die sich im Anstieg der komplexen Übertragungsgefühle zeigen, wenn die Widerstände herausgefordert werden. Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass das Erschließen des Unbewussten während einer Sitzung, ausgelöst durch einen hohen Anstieg der komplexen Übertragungsgefühle, die Wirksamkeit der IS-TDP verbessert. Während viele Studien fortlaufend die Wirksamkeit der IS-TDP bestätigen, fehlt bei den vorangegangenen Untersuchungen eine ausreichend große Stichprobenmenge. Auch wurden Patienten ausschließlich von erfahre- nen Experten therapiert. Ziel dieser Studie ist daher, die generelle Wirksamkeit der IS-TDP in einem klinischen Rahmen nachzuweisen sowie zu untersuchen, ob ein Erschließen des Unbewussten während der Therapie zu einer erhöhten Behandlungswirksamkeit führt. Methode. Insgesamt 412 Patienten nahmen an der Studie teil. Die durchschnittliche Dauer der Behandlungen betrug 10,2 Sitzungen (SD = 13,3). Um die Wirksamkeit der Behandlungsmethode und den Zusammenhang zwischen Erschließen des Unbewussten und dem Therapieergebnis herauszufinden, wurde die Analyse mit Mehrebenenwachstumsmodellen durchgeführt. Eine Reihe möglicher Vorhersagevariablen, wie die Art des Widerstands, wurde aufgeführt und zum Kontrollvergleich in die Modelle einbezogen. Als Messinstrumente dienten der Brief Symptom Inventory (BSI) und der Inventory of Interpersonal Problems (IIP). Circa die Hälfte der Patienten wurde von Therapeuten in der Ausbildung und der Rest von erfahreneren Psychotherapeuten behandelt.
Ergebnisse. Es ergaben sich anhand von Wachstumskurvenanalysen der vollständigen „Intention-to-treat“-Population signifikante Zwischengruppeneffekte der IS-TDP, in den Vergleichen mit dem BSI und dem IIP. Die Effektstärken sind groß (> 0,80). Das Erschließen des Unbewussten während der Therapie wies einen Zusammenhang mit einer signifikanten Zunahme der Behandlungswirksamkeit auf. Letzteres Verhältnis ließ sich zudem nachweislich von der Art des Widerstands beeinflussen.
Schlussfolgerung. Diese Studie leistet einen weiteren Beitrag zur Konsolidierung empirischer Wirksamkeit für Davanloos IS- TDP-Methode. Die Ergebnisse bestätigen die Effektivität der IS-TDP-Behandlung, durchgeführt bei einer großen Stichprobe von Therapeuten mit unterschiedlicher Therapieerfahrung. Des Weiteren wurde der emotionale Prozess des Erschließens des Un- bewussten als Prozessfaktor hervorgehoben und dessen Beitrag zur Verbesserung des Therapieergebnisses bestätigt.

Allan Abbas, Bechard D, (2007) übersetzt ins Deutsche von Lothar Matter und P.A. Emmenegger: Erwirken von Charakterveränderungen mit der ISTDP Methode

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Veröffentlicht
2013
Titel
Erwirken von Charakterveränderungen mit der ISTDP Methode
Autor des Artikels, Dokumentes
Publikation
Erschienen im AD HOC Bulletin of Short-term Dynamic Psychotherapy 11 (2): 26-40
Zusammenfassung
Davanloo hat ein Mittel der direkten Einschätzung von Charakterstrukur entdeckt und beschrieben. Dies beinhaltet das Entladungsmuster der unbewussten Angst und die spezifischen Manifestationen der Abwehr. Dieser psychodiagnostische Prozess stellt eine Landkarte zu den unbewussten verschütteten Gefühlen zur Verfügung, welche die Angst und die Abwehren erzeugen. Diese Landkarte beschreibt dem Therapeuten welche Interventionen notwendig sind, um genügend strukturelle Veränderungen in die unbewussten Ängste und Abwehren zu bringen damit ein reibungsloser und direkter Zugang zum Unbewussten möglich wird. Diese Landkarte befolgend, stellt sich durch wiederholtes Erschliessens des Unbewussten und durch das Durcharbeiten der darunterliegenden Gefühle, eine dauerhafte Veränderungen in der Charakterstruktur ein. In diesem Artikel wird der Prozess dieser psychodiagnostischen Evaluation und die Strukturveränderung mittels des abgestuften Vorgehens (graded format) anhand von Vignetten aus einem Behandlungsverlauf erklärt und erläutert.

Alfred Jordi-Ratti : ÄNGSTLICHES, - ALLZUÄNGSTLICHES Angst im Konflikt. Aktualisierung eines psychoanalytischen „déja vu“

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Veröffentlicht
2010
Titel
ÄNGSTLICHES, - ALLZUÄNGSTLICHES Angst im Konflikt. Aktualisierung eines psychoanalytischen „déja vu“
Autor des Artikels, Dokumentes
Alfred Jordi-Ratti
Zusammenfassung

Langjährige Supervisionserfahrungen unter Einbezug audiovisueller Aufzeichnungen und kasuistischer Literatur vertieften beim Autor zwei professionelle Anliegen: Wie kann die einer analytischen Therapie eigene Potenz unmittelbarer und wirkungsvoller zugunsten der Patienten umgesetzt werden? Zweitens: Wie lässt sich das Auftreten prozesstypischer Schwierigkeiten wie Angstaufkommen, Widerstandsresistenz und Motivationsmangel therapeutisch wirksamer bewältigen? Gehäufte Erfahrungen mit ängstlichen und ausufernden Therapeutenreaktionen angesichts stärkerem Angst- aufkommen und repetitiver Widerstände förderten das didaktische Anliegen, ein „dé- ja vu“-Modell metapsychologischer Konfliktauffassung aufzufrischen. Dessen hand- werklich sorgfältige Umsetzung steigert Verbindlichkeit, Straffung und Transparenz des Therapieprozesses. Ein hoch dynamisches Arbeiten bedarf eines Sicherheits- rahmens für den Patienten: Notwendige Führungskompetenz in Form von Präsenz und Verlässlichkeit, ohne irgendwelche Allmachtsanflüge. Nur so entwickeln Patien- ten strukturell solidere Voraussetzungen zur Begegnung mit ihrem Unbewussten. Ubw. Angst wiederholt zu realisieren und ihren Abwehrmuster-Aspekt zu überwinden, wird dann für beide Parteien entscheidend sein. Davanloo’s Forschungsarbeit war dem Autor unverzichtbare Verständnishilfe.
Schlüsselwörter: Psychoanalytische Therapie - Angst - Konfliktdreieck - IS-TDP – Gegenübertragung.

Keywords / Schlagwörter

Alfred Jordi-Ratti : Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy nach Habib Davanloo Von Freud’s Druckprozedur zum analytischen Interventionssystem

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Veröffentlicht
2003
Titel
Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy nach Habib Davanloo Von Freud’s Druckprozedur zum analytischen Interventionssystem
Autor des Artikels, Dokumentes
Alfred Jordi-Ratti
Publikation
Psychotherapeut 2003 · 48:179–189 DOI 10.1007/s00278-003-0304-7
Zusammenfassung
Das psychoanalytische, audiovisuell unterstützte Therapiesystem der „Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy“ (IS-TDP) ist nach aufwendigen Vorversuchen während der experimentierfreudigen 70er-Jahre durch Habib Davanloo,Montreal,ausgebaut worden.
Sein unkonventionell herausfordernder,aktiver und systematischer Umgang mit Widerständen verabschiedet Vermeidungsrituale und ausufernde Übertragungskomplikationen.Dies leitet drei psychodynamische Veränderungen ein: Verstärkung und strukturierte Verdichtung der Widerstände,markantes Ansteigen gemischter Uebertragungsgefühle, Neubelebung latenter (!) Eigenantriebe zur Allianz mit dem Therapeuten. Folge der zunehmend komprimierten Übertragungsdynamik ist ein schließlich widerstandsfreies Hindurchbrechen unbewusster Kerngefühle. Deren komplexe Mischung aus primitiv-aggressiven, warm-zärtlichen und schmerzvollen Komponenten löst sich sukzessive vom Therapeuten ab. In intrapsychisch absorbierter Patientenarbeit schält sich im Verbund mit Früherinnerungen eine historisch wichtige Bezugsperson heraus. Prozessual wiederholtes Durcharbeiten der damit einhergehenden peinvollen Schulderfahrung ist therapeutisch ausschlaggebend. Bereits die zeitverlängerte Initialsitzung bewerkstelligt belangvolle Verbindungen zum Unbewussten. Als erstmalige Prozesserfahrung prägt sie damit den weiteren Therapieverlauf bis zum nachhaltigen Schmelzen der pathogenen Kerndynamik.Therapiekürzung ist somit Effekt, nicht vorgeplantes Setting. Abstract
Essentially the seventies – keen on experimenting – have given birth to the audiovisually supported psychoanalytical system of IS-TDP,developed by Habib Davanloo,Montreal. His unusual active and systematic challenge to the patient’s resistances voids the absorbing complications of a transferenceneurosis by initiating three psychodynamic changes: intensification and cristallization of the defenses,prominent rise of mixed transference feelings, revival of an unconscious therapeutic coalition.This leads to a highly compressed transference-dynamic that finally discharges into an unresisting breakthrough of deeply repressed feelings: components of primitive rage, tenderness and pain.The patient’s intrapsychic process itself replaces the therapist by an important person of the past.Repeatedly working through the emerging guilt is the most determinant factor now and during the whole therapy.The initial-interview already creates
valuable connections to the unconscious and designates the further process until the pathogenic core structure is melted.Thus shortness of therapy is a methodical result.
http://www.springerlink.com/content/uc1497tgywfk0550/